2015 Wenn IPA

… Biker eine Reise tun

Ein Kurzbericht der Deutschland – Luxemburg- Belgien – Niederlande Tour

Wer heizt denn so schnell, bei Regen und Wind? Das sind die IPA Biker mein Kind.
Sie lenken die Moppeds(*) mit starkem Arm, allesamt in Kluft, so bleiben sie warm(**).
Weder Nässe scheuen sie, nicht Sturm oder Nebel
bedienen stets sicher am Mopped die Hebel.
Männer wie Frauen, alle stark im Nehmen, reisen anders als die Faulen, Bequemen.
Besonders hart die IPA Freunde aus Schweden, 600 km als Anreise mal eben.
Wie festgemauert in der Erden, sitzen die Biker auf dem Bock
heute muss die Reise werden, ohne Unfall, ohne Schock (***).
Geplant, geführt von Einhard und Jörn, das gibt Sicherheit für den langen Törn.
17 Bikes, mit 22 Personen, sind EIN TEAM, die zusammen wohnen.
Sprachliche Barrieren gibt es nicht, da ein jeder der Schweden auch Englisch spricht.
Von Lübeck via Hamburg nach Jesteburg, zum 1. Treffpunkt, der festgezurrt.
Großes Hallo, Küsschen hier, Umarmung da, es scheint, dass die Reise wird wunderbar.
Aufbruch und Landstraßenfahrt nach Soest, ankommen, Lederbier trinken und PROST
Abends im Wirtshaus sind IPA Freunde parat,
präsentieren die Pläne vor für den nächsten Tag.
Die Tour tags drauf kreuz und quer durchs Sauerland
wunderbare Routen, viele unbekannt.
Abends eine Führung durch die Altstadt von Soest
im Gasthof dann wieder Essen und Prost.
Montags früh der Start nach Luxemburg hin
mit STOPP am „Ring“ (****)  – das machte Sinn.
Durch der Eifel lieblich Höh’n und Schluchten
zum nächsten Ziel, dem kleinen Dorf Kruchten.
Herzlicher Empfang, mit `ner Freirunde Bier, ein Jeder fühlt sich superwohl hier.
Am Tage drauf, völlig ungewohnt, Mopped hat Feiertag –  wird geschont
Als Ersatz steht ein Bus bereit, nach Luxemburg City, nicht sehr weit.
In der Stadt am Platz der Konstitution, warten 2 Luxemburger Kollegen schon
Stadtführung kurzweilig, aber interessant, den IPA Männern ein herzlicher Dank.
Am Mittwoch der nächste IPA Mann, Olaf der I. führt die Eifeltour an.
Wunderschöne Strecken, Apfelkuchen sensationell
so vergeht auch dieser Tag wie immer zu schnell.
Donnerstag: IPA Olav der II. erscheint
plant Trierer Stadtführung (mit Schengen)    gescheit.
Am Abend sind auch diese Highlights vorbei,
der Abschied aus Kruchten ist nahebei
Doch vorher wird im Hof gegrillt, auf Fleisch und Bier sind Biker wild
Am Freitag das Team dann gen Norden düst.
Das Abschiedslied: „In Hamburg sagt man Tschüß“.
Die letzte Nacht bei der Polizei in Selm, bald ist Ruhe mit Kluft und Helm.
Der Autor mit Frau blieb noch da, dieweil die Gegend wunderbar
Mosel, Saar, Ruwer und Frankreich waren Ziele,
Ahnenforschung in Trier und Kultur  janz viele.
Wir wünschen, dass jede Reise so gut geht,
getreu unserem Motto: „Heaven Can Wait“.

Gert Steinbach