2014 Wochenendtour nach Nordwalde

 Wenn andere immer einen Grund zum Feiern haben müssen, brauchen wir als Motorradgruppe nur ein Ziel, welches wir möglichst bei schönstem Wetter und auf verschlungenen Straßen erreichen wollen… 

So sollte uns die 4-tägige Motorradtour in den Raum Ibbenbüren führen, wo ein Besuch des Natur- und Unterwasserparks NaturaGart auf dem Programm stand. 

Doch der Reihe nach… 

Am 28.08.2014 starteten wir mit 10 Motorrädern und 2 Sozia-Fahrerinnen südlich Hamburg, an der BAB A 1, Abfahrt Hittfeld. Nach einigen Kilometern auf der Autobahn ging es den Rest der Strecke wie gewohnt über kleine Land- und Kreisstraßen nach Nordwalde (25 km südlich von Ibbenbüren), wo wir am frühen Nachmittag unsere Unterkunft, das Parkhotel Nuyken erreichten. 

Das Wetter war –wie bestellt- sonnig, so dass der erste Tag auf dem Motorrad ein voller Genuss war. 

Nach dem Lederbier (falls nicht bekannt – das „Willkommen“ oder auch „Ankommen“ – Bier) bezogen wir unsere Zimmer und trafen uns abends zum Essen im Hotel, welches wir mit Halbpension gebucht hatten. 

Zum Essen hatten wir einen ortskundigen Kollegen, Thomas Austrup aus Emsdetten, eingeladen, welcher mir sehr bei den Tourenvorbereitungen der noch folgenden Tage behilflich war. 

Und nicht nur das, Thomas hatte sich sogar vom Dienst und seiner Familie frei genommen, um uns Ortsfremden an beiden Tagen durch das schöne Tecklenburger Land, den Teutoburger Wald und das Münsterland zu führen. Bei diesen guten Voraussetzungen war es eigentlich schon selbstverständlich, dass wir unsere 1. Tagestour am Freitag, entlang des Teutoburger Waldes, bei schönem Wetter durchführen konnten. 

Auf den unzähligen Kurven – und das ist nicht untertrieben – kamen wir so nach 240 km mit einem Lächeln im Gesicht zurück zum Hotel und genossen unsere Tradition – das Lederbier! 

Das Essen war auch an diesem Abend überaus reichlich, so dass wir uns nach ausgiebigen Gesprächen spät abends in unsere Zimmer zurückzogen. 

Am Samstag standen dann die Tour durch das Münsterland und der Besuch des Natur- und Unterwasserprogramms auf dem Programm. 

Den ersten Tourteil und den Besuch im Park konnten wir noch überwiegend im Trockenen durchführen, bevor es dann leider zu regnen anfing. 

Da wir mit Thomas schon am Vormittag wieder durch herrliche Landschaften gekurvt waren, entschlossen wir uns, die angedachte Nachmittagstour abzubrechen und das bisher Erlebte lieber im Hotel ausgiebig zu besprechen – in traditioneller Form… 

Natürlich nicht ohne uns ganz besonders bei Thomas zu bedanken, welcher vor allen Dingen seine Freizeit für uns opferte und uns den Leitgedanken der IPA „Servo per amikeco“ in so ausgeprägter Form vorlebte! Der Abend endete wie an den Tagen zuvor – mit einem überaus abwechslungsreichen Essen, welches unseren Gaumen zu höchst erfreute und auch den letzten noch freien Platz in unseren Mägen füllte… 

Am Sonntag machten wir uns wieder auf den Weg in unsere geliebte Hafenstadt Hamburg (und Umgebung), welche wir auf altbewährten Straßen und ohne außergewöhnliche Vorkommnisse alle wohlbehalten erreichten. Die Tage vergingen wie immer viel zu schnell. Aber es bleibt uns ja die schöne Erinnerung – und der Dank an den netten Kollegen vor Ort! 

(Einhard Schmidt)