2014 Motorrad-Tour mit schwedischen Kollegen

Für sechs Tage, vom 11. – 16.06.2014, hatten sich unsere schwedischen Freunde zu einem Besuch angemeldet. 

Aufgrund von Krankheit und dienstlichen Erfordernissen konnten letztlich Gunilla, Mikael und Janne die Fahrt zu uns antreten. 

Geplant waren für diese Tage eine Hin- und Rücktour in den Harz sowie 2 Tagestouren im Harz. 

Am Mittwoch, 11.06. -gegen 16.00 h- erreichten die drei Freunde über die Sundbrücke und mit der Fähre Puttgarden das Tagesziel Lübeck. 

Einhard hatte die Mitglieder der IG-Mot zur Begrüßung unserer Gäste zu einem Grillabend nach Lübeck eingeladen. 

In gemütlicher Runde bei Gegrilltem wurden Gastgeschenke übergeben und die nächsten Tage vorgeplant. 

Da es am nächsten Morgen früh in Richtung Harz gehen sollte, verabschiedeten wir uns rechtzeitig, die schwedischen Freunde übernachteten bei Einhard. 

Am Donnerstagmorgen, 12.06., trafen wir uns an der Elbe auf dem Innenstadtparkplatz von Lauenburg. 

Es hatten sich 12 IG-Mitglieder für die Fahrt in den Harz eingefunden, insgesamt waren wir 15 Personen auf 13 Motorrädern und machten uns auf den Weg in den Harz. 

Durch die Göhrde ging es über Dannenberg und Lüchow nach Salzwedel. Hier legten wir im Cafe Im Bürgermeisterhof unsere Mittagspause ein. 

Über Ehra-Lessien, Wolfsburg und Braunschweig erreichten wir Bad Harzburg. Die B4 brachte uns über Torfhaus nach St. Andreasberg. 

In St. Andreasberg checkten wir in die Hotel-Pension Fernblick ein. 

Nach Bezug der Zimmer machten wir uns auf den kurzen Fußweg zum Hotel-RestaurantRehberg. Hier erlebten wir einen jugoslawischen Abend und es wurde so manches Bier und so mancher Slibowitz auf die kommenden schönen Tage vernichtet. 

Am Freitagmorgen, 13.06., starteten wir zu unserer Tourdurch den Westharz. 

Über den Aussichts- und Motorradtreffpunkt Torfhaus, ca. 800 m ü.NN, erreichten wir Braunlage. Von hier folgte eine Eingewöhnungsrundtour, um die Hüften für die kommenden Kurven geschmeidig zu machen. Danach ging es über St. Andreasberg und Silberhütte nach Sieber. Vor dem Ortseingang von Sieber befand sich auf einer mehrfach unterteilten Wiese eine große Schafherde. An der Straße wurden die Schafe von einem Trupp Männer geschert. Auf einem nahen Parkplatz stoppten wir, da man dieses ja nicht oft in natura sieht. So manches Foto wurde hier geschossen. 

Weiter ging es über Herzberg und Osterode zur Sösetalsperre. Auf der Staumauer machten wir eine kurze Rast. 

Nach vielen schönen Kurven erreichten wir Clausthal-Zellerfeld. An der Marktkirche zumHeiligen Geist, die größte Holzkirche Deutschlands/erbaut 1642/Hauptkirche der Bergbaustadt Clausthal, machten wir eine Pause. Hier verabschiedeten sich Janne und Mikael für einige Strunden von uns und fuhren mit Einhard und Daggi nach St. Andreasberg zurück, um hier das Silberbergwerksmuseum Grube Samson zu besichtigen. 

Wir setzen unsere Tour über Wildemann, Lautenthal, Hahnenklee, Erbprinzentanne und Altenau zum Okerstausee fort. An der Staumauer der Okertalsperre legten wir eine Besichtigungs- und Trinkpause ein. Über Schulenburg, der alte Ort liegt im Okerstausee, und wiederum Erbprinzentanne erreichten wir auf schöner kurvenreicher Straße Goslar. 

Hier parkten wir auf dem Parkplatz direkt vor der Kaiserpfalz und machten uns wunschgemäß auf den Weg in die Altstadt. 

Am Wirtshaus an der Lohmühle setzten wir uns unter die großen Sonnen-/ Allwetter-schirme, denn es hatte zwischenzeitlich zu regnen begonnen. Nach einer Mittags-/ Kaffeepause machten wir uns durch das Okertal und über Altenau auf den Rückweg nach St. Andreasberg. 

Den Abend beschlossen wir nach einem längeren Fußmarsch in dem ital. Restaurant LaCapri, wir hatten dort sehr gutes Essen und sehr viel Spaß. Die steilste Straße in St. Andreasberg mussten wir zum Glück nicht benutzen. 

Am Samstagmorgen, 14.06., stand unsere Tour in den Osten des Harzes an. 

Über Braunlage, Wernigerode, Elbingerode und Heimburg erreichten wir Blankenburg. Von hier ging es durch schöne Kurven auf den Ziegenkopf. An dem Gasthaus mit Aussichtsturm genossen wir den herrlichen Blick ins nordöstliche Harzvorland. 

Über Hüttenrode fuhren wir zur Rappbodetalsperre. 

Am westlichen Ausgang des Tunnels der Rappbodetalsperre befindet sich einer der bekanntesten Biker-Treffpunkte des Harzes, der Rappbode-Rübeland-Parkplatz. Hier war eine längere Pause natürlich Pflicht.  

Anschließend folgten wir dem Flüsschen Bode über Altenbrak nach Treseburg, hier verließen wir die Bode und fuhren über Allrode, Bärenrode und Güntersberge nach Stolberg, der malerischen Fachwerkstadt. 

Über Rottleberode, Buchholz, Neustadt (Harz) und Harztor erreichten wir über die B4/B81 das Dörfchen Sophienhof. 

An der Dorfstraße liegt der Hotel – Braugasthof Brauner Hirsch Sophienhof. Der Braugasthof, ein schon bekannter Biker-Treffpunkt, wurde im September 2013 eröffnet. Hier machten wir unsere vorgezogene Harztourverabschiedungspause bei leichtem Essen und leckerem Eis. 

Hiernach ging es über Braunlage auf direktem Wege nach St. Andreasberg. 

Am Abend machten wir uns wiederum auf den langen Weg ins La Capri. Wir wurden von dem Wirt Danilo aufs herzlichste begrüßt und umsorgt. Zum Ende des Abends brachte Danilo sogar noch unsere Fußkranken mit seinem Pkw zum Hotel. 

Am Sonntagmorgen, 15.06., ging es dann schon wieder nach Lauenburg/Lübeck zurück. 

Die drei Tage bei schönem Wetter und einem guten Hotel waren viel zu schnell vorbei. 

Nach dem Frühstück wurde gepackt und die Motorräder vorbereitet. 

Von St. Andreasberg aus führte die Rückfahrt auf direktem Wege nach Lauenburg. 

Über die B4, Bad Harzburg, und die B395/391, Braunschweig, erreichten wir Gifhorn. 

In Breitenhees, kurz vor Uelzen, machten wir eine etwas längere Pause und erreichten dann über Uelzen, Lüneburg und Adendorf unser Ziel Lauenburg. 

In Lauenburg war in dem Restaurant Zum alten Schifferhaus mit Elbblick zum Mittag für uns reserviert. Das Mittagessen war die Abschlussveranstaltung des Schwedenbesuchs. 

Als kleines Abschiedsgeschenk erhielten Gunilla, Mikael und Janne je ein Stück geräucherten „Grubenschinken aus der Grube Samson“. Dieser Schinken erhält durch die Lagerung in der Grube ein besonderes Aroma und hatte es Janne und Mikael bei der Grubenbesichtigung sehr angetan. 

Einige Mitglieder, die nicht an der Harztour teilnehmen konnten, hatten sich zum Mittagessen angesagt. Nach diesem gemütlichen Zusammensein verabschiedeten wir uns von unseren schwedischen Freunden und traten jeweils die Heimreise an. 

Gunilla, Mikael und Janne fuhren mit Einhard und Daggi nach Lübeck. 

Am Abend schloss sich in Lübeck ein Rundgang durch die Altstadt an, in der Privatbrauerei Brauberger gab es dann noch ein verspätetes Lederbier. 

Nach Übernachtung bei Einhard in Lübeck traten unsere schwedischen Freunde am Montagmorgen, 16.06., die Heimreise an. 

Alle sind wieder unversehrt in ihren Heimatorten angekommen.